Naturpark Spessart in Franken

Dichte Wälder mit reichlich Wild

Der Naturpark Spessart in Unterfranken ist als außerordentlich waldreich zu bezeichnen. In früheren Zeiten diente der Spessart den Fürstbischöfen von Mainz und Würzburg als Jagdrevier. Damals wie heute ist der Wildbestand im Spessartwald sehr hoch. Etwa 85% des Naturparks sind bewaldete Flächen. Ursprünglich war der Spessart mit Buchen-Eichen-Mischbeständen bewachsen. Heute sieht man allerorten Fichtenwälder.

Wildschwein beim Fressen
Weibliche Wildsau bei der Futtersuche

Holz als Wirtschaftsfaktor

Schon immer unterlag der Spessart der wirtschaftlichen Nutzung. Früher waren es die Glashütten, die das Spessartholz nutzten. Die schnellwüchsige Fichte wurde zum wichtigsten Baum im Spessart. Heute werden von der modernen Forstwirtschaft wieder Mischwälder bevorzugt.




Grenzgebiet Hessen - Bayern

Der Geiersberg mit 586 Meter Höhe der höchste Berg im Spessart. Etwa zwei Drittel des Naturparks Spessart liegt in Franken, der Rest befindet sich in Hessen.

Wanderrouten im Spessart

Wald und Kulturlandschaften

Der Spessart hat viel zu bieten. Nicht nur die Spessarteichen und die Spechte, den Eselsweg und die Birkenhainer Straße. Aschaffenburg mit dem Schloss Johannisburg », das Wasserschloss Mespelbrunn », Bocksbeutel und Rotweinstraße, Burgen, Klöster, Fachwerkstädte und Bäder, sind nur einige der Highlights.

Landkarte von Bayern - Naturpark Spessart

Bildernachweis

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