Kiliansdom in Würzburg

Bischofskirche mit Geschichte

Der Würzburger Dom zählt zu den größten romanischen Kirchen in Deutschland mit einer Höhe von 105 Meter. Der Bau des Doms wurde im Jahre 741 nach Christus begonnen, zu Zeiten der salischen Kaiser. Im Jahr 1188 wurde der Kiliansdom schließlich eingeweiht. An gleichem Ort stand schon vor dem Bau des Doms eine Kirche.

Kiliansdom in Würzburg
Kiliansdom in Würzburg

Der italienische Künstler Pietro Magno stattete den Dom während des Barock mit Stuckarbeiten aus. Leider wurde der Dom St. Kilian während des Bombenangriffs der Engländer auf Würzburg am 16. März 1945 fast vollständig zerstört. Der Wiederaufbau im romanischen Stil sollte länger als 20 Jahre dauern. Im Jahr 1967 wurde der Kiliansdom zu Würzburg neu eingeweiht.




Fassade des Würzburger Dom in neuen Glanz

Die romanische Frontfassade mit Fensterrose, Uhröffnung und dreiteiliger Galerie wurde beim Wiederaufbau nach dem Weltkrieg mit einer Mauer aus Bimsstein verblendet. Bei notwendigen Renovierungsarbeiten am Kiliansdom in den Jahren 2004-2006 wurde die ursprüngliche Fassade wieder freigelegt und erstrahlt wieder wie vor der Zerstörung im 2. Weltkrieg.

Würzburger Dom
Dom am Ende der Domstraße

Im Zuge der Renovierungsarbeiten im Inneren des Würzburger Doms wurden historische Elemente mit neuen, modernen Ideen kombiniert. Es gab dafür reichlich Kritik von den Würzburger Katholiken. Letztendlich sind die Würzburger Bürger aber stolz auf ihre Bischofskirche, ihren beeindruckenden Dom zu Ehren St. Kilian.

Landkarte von Bayern - Würzburg / Unterfranken

Bildernachweis

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