Berliner Bezirk Berlin-Mitte

Am Puls der Macht - Berlins Zentrum

Der Bezirk Berlin-Mitte befindet sich zentral in der Megametropole Berlin. Nicht nur geografisch, auch kulturell und gesellschaftspolitisch ist "Mitte" das Zentrum von Berlin. Berlin-Mitte in den heutigen Ausmaßen wurde im Jahr 2001 aus den vorherigen Bezirken Mitte, Wedding und Tiergarten neu gebildet. Viele der bekannten Sehenswürdigkeiten der Metropole Berlin befinden sich dort. Doch abgesehen von den bekannten Highlights, hat Berlin-Mitte abseits der touristischen "Meeting Points" noch sehr viel mehr zu bieten.

Blick auf den Berliner Bezirk Mitte
Blick auf die Spree und Berlin-Mitte

Im Jahr 2016 waren im gesamten Bezirk Berlin-Mitte 368.000 Menschen zu Hause, Tendenz bis heute steigend. Der zentrale Berliner Bezirk ist im Verhältnis zur gesamten Stadt Berlin dicht besiedelt. In Berlin-Mitte befindet sich der Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Ebenso sind dort zahlreiche Verfassungsorgane des Staates Deutschland zu Hause. Das "Rote Rathaus" ist Sitz des Berliner Oberbürgermeisters.

Stadtteile von Berlin-Mitte

  • Gesundbrunnen
  • Hansaviertel
  • Mitte
  • Moabit
  • Tiergarten
  • Wedding

Keimzelle von Berlin

Der historische Bezirk Berlin-Mitte vor dem Jahr 2001 ist der älteste Bezirk Berlins, die Metropole hat dort ihren geschichtlichen Anfang genommen. An einer Furt über die Spree wurde einst die Doppelsiedlung Berlin-Cölln gegründet. Bis ins 18. Jahrhundert hinein bestand Berlin praktisch nur aus dem heute zentral gelegenen Bezirk Mitte, mehr war da noch nicht. Es war das Machtzentrum der damaligen "Mark Brandenburg". Siedlungen außerhalb von Berlin gab es natürlich in großer Zahl. Das Industriezeitalter nahm Mitte des 18. Jahrhunderts in England mit der Erfindung der Dampfmaschine Fahrt auf. In den folgenden Jahrzehnten verhalf die Industrialisierung auch Berlin zu einem enormen Wachstumsschub.

Berliner Dom bei Nacht - Berlin-Mitte
Berliner Dom - illuminiert

Das "Deutsche Reich" mit dem Machtzentrum Berlin wurde im Jahr 1871 gegründet. In der Folgezeit wurde durch industrielle Ansiedlungen rund um das Zentrum Berlins immer mehr Wohnraum und Fläche für immer neue Industriebetriebe benötigt. Die Zahl der Bevölkerung, die Zahl der Arbeiter, wuchs enorm an. Doch nicht nur für die Industrie wurden "Männer" benötigt. Die preußischen Berliner Kurfürsten und Könige bauten das damalige Berlin zur einer stark militarisierten Garnisonsstadt aus.

Groß-Berlin mit "Mitte" als Machtzentrum

Im Jahr 1920 mit der Schaffung von "Groß-Berlin" wurden schließlich alle unmittelbar umgebenden Gemeinden und Städte "eingemeindet". So wurde Berlin plötzlich 1920 zu einer der größten Städte der Welt im Bezug auf Einwohnerzahl und flächenmäßiger Ausdehnung. Die Spreeinsel in Berlin-Mitte und das umgebende Stadtgebiet war von Anfang das "Machtzentrum" Berlins. Kurfürsten, Könige und Kaiser und alle nachfolgenden, deutschen, politischen "Systeme" hatten ihr Machtzentrum im historischen Bezirk Berlin-Mitte. Zu Zeiten der DDR gehörte Berlin-Mitte zu Ostdeutschland. Die SED-Politbüros befanden sich im zentralen Berliner Bezirk Mitte.

Erbe der Preußen in Berlin-Mitte

Obwohl Berlin-Mitte noch heute zu den kleinsten Bezirken in Berlin zählt, gibt es dort eine hohe Anzahl baugeschichtlicher Zeugnisse des preußischen Klassizismus. Doch auch in Mitte ist nichts beständiger als der Wandel. Der Bauboom hat auch in Berlins Zentrum Einzug gehalten. Überall wird gebaut und modernisiert. Als besonderes Highlight ist das im Jahr 1950 gesprengte "Stadtschloss" zu erwähnen. Das Schloss in Berlins historischem Zentrum wird mittlerweile möglichst originalgetreu rekonstruiert wiederaufgebaut.

Museumsinsel in Berlin-Mitte
Museumsinsel in Berlin mit Bode-Museum

Museen der Museumsinsel

  • Neues Museum
  • Pergamon-Museum
  • Altes Museum
  • Alte Nationalgalerie
  • Bode-Museum
  • James Simon - Galerie