Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte

Geschichte erleben in Friedrichstadt

Der Gendarmenmarkt im historischen Zentrum von Berlin in Friedrichstadt gehört zu den schönsten und bei Touristen beliebtesten Plätzen der Spree-Metropole. Konzerthaus (Schauspielhaus), Deutscher Dom und Französischer Dom sind die auffälligsten Gebäude am Platz.

Gendarmenmarkt Panorama
v.l.n.r.: Deutscher Dom, Schauspielhaus, Französischer Dom

Jedem das Seine

Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich die in Frankreich verfolgten Hugenotten nahe am Gendarmenmarkt an. König Friedrich I. von Preußen erlaubte den Hugenotten, als auch der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde des damaligen Berlins, den Bau eines eigenen Gotteshauses.

Denkmal am Königlichen Schauspielhaus Berlin
Schillerdenkmal am Gendarmenmarkt

So entstand der Deutsche Dom und der Französische Dom. Ebenfalls sehenswert ist das Schauspielhaus und das davor befindliche Schillerdenkmal.

Pferdestallungen der preußischen Kavallerie

Ursprünglich befanden sich am Gendarmenmarkt Pferdestallungen der Preußenarmee. Abgewandelt von der französischen Bezeichnung für die Pferde-Stallungen entstand die Bezeichnung "Gendarmenmarkt". Im 2. Weltkrieg wurde der Gendarmenmarkt mit seinen Bauten zerstört. Im 1950 erhielt das Areal den neuen Namen "Platz der Akademie". Erst nach der Deutschen Wiedervereinigung erhielt der Platz im Jahr 1991 den Namen "Gendarmenmarkt" zurück. Außer den kulturell-historischen Bauten am Platz, befinden sich dort Hotels, Restaurants und Möglichkeiten zum Shoppen.