Kehlsteinhaus auf dem Obersalzberg

Vom Nazibau zum Touristenziel

Das Kehlsteinhaus auf dem Obersalzberg nahe Berchtesgaden und Bad Reichenhall in den Berchtesgadener Alpen und wurde einst von den Nationalsozialisten in den Jahren 1937-1938 erbaut. Das Gebäude befindet sich unterhalb der Kehlsteingipfels. Zu Zeiten der Nationalsozialisten war der Obersalzberg und damit auch der Kehlstein für die allgemeine Bevölkerung nicht zugänglich. A. Hitler war nur wenige Male im Kehlsteinhaus, da es ihm zu unsicher und ungeschützt erschien.

Kehlsteinhaus auf dem Obersalzberg
Kehlsteinhaus bei Berchtesgaden

Eagle’s Nest mit wunderschöner Aussicht

Die Allierten verwendeten die Bezeichnung "Eagle’s Nest" für das Kehlsteinhaus. Nach dem 2. Weltkrieg übernahmen die Amerikaner die Kontrolle über das Haus. Später ging die Zuständigkeit für das Gebäude auf das Land Bayern, dann auf den Landkreis Berchtesgaden über. Im Jahr 1952 pachtete der Deutsche Alpenverein das Kehlsteinhaus. Pläne zur Sprengung des Hauses wurden verworfen.

Zufahrt nur mit dem Bus

Die Zufahrt zum Kehlsteinhaus wird mit speziellen Bussen durchgeführt. Das Haus ist vom Bushalteplatz aus über verschiedene Fußwege zu erreichen. Mit einem Aufzug nahe am Busbahnhof ist es möglich, das Kehlsteinhaus bequem durch das Innere des Berges zu erreichen. Bei gutem Wetter ist ein Blick in die Berchtesgander Alpen vom Kehlsteinhaus aus zu empfehlen. Im Gebäude befindet sich neben einem Restaurant auch eine kleine Ausstellung zur Geschichte.




Landkarte von Deutschland - Bayern
Landkarte von Bayern - Berchtesgaden



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