Mecklenburg-Vorpommern - nah am Wasser

Naturparadies an der Ostsee

Das Land Mecklenburg - Vorpommern in der norddeutschen Tiefebene ist unterteilt in zwölf Landkreise. Die Landenhauptstadt ist Schwerin. Die größte Stadt des Landes ist Rostock mit etwa 200.000 Einwohnern. Die Hauptstadt Schwerin hat nicht mal 100.000 Einwohner. Mecklenburg - Vorpommern grenzt im Osten an Polen. Dazu grenzt das Land an die Bundesländer Brandenburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen an.

Landkarte - Mecklenburg-Vorpommern

Die Fläche von Mecklenburg - Vorpommern beträgt ca. 23.185 km², die Bevölkerungszahl liegt bei etwa 1,7 Millionen. Die Tendenz bei den Einwohnerzahlen ist weiterhin rückläufig, vor allem junge Menschen verlassen wegen fehlenden Arbeitsmöglichkeiten das Land. Mecklenburg - Vorpommern ist daher dass am dünnsten besiedelte Bundesland Deutschlands.




Seenland und kulturelles Erbe

Zu Mecklenburg-Vorpommern gehören die Inseln Rügen, Hiddensee und die mit Polen geteilte Insel Usedom. Mecklenburg-Vorpommern hat sowohl an der Ostsee als auch im Binnenland reichlich Kultur und vor allem Natur zu bieten. Wasser spielt eine große Rolle in Mecklenburg-Vorpommern. In nordöstlichen deutschen Bundesland gibt es mehr als 2.000 Seen zu entdecken. Die Küstenlinie an der Ostsee beträgt etwa 1.900 Kilometer.

Fähre auf der Ostsee
Fähre auf der Ostsee vor Warnemünde

An kulturhistorischen Zeugnissen sind in Mecklenburg-Vorpommern Backsteinkirchen, stillgelegte Industriestätten, aber auch Großsteingräber aus längst vergangen Zeiten vorhanden. Dazu die alten Seebäder und wirklich wunderschöne alte Städte. Vergangenheit. Die zahlreichen Schlösser der einstigen Herrscher sind sehr sehenswert. An der Küste gibt es schöne Leuchttürme zu entdecken.

Landwirtschaftlich geprägt

Fast zwei Drittel der Landesfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Der Waldanteil in Mecklenburg-Vorpommern macht etwa 20% aus. Knapp 6 Prozent des Landes besteht aus Wasserflächen. Das Gebiet "Amt Neuhaus" an der Elbe wurde 1993 dem Bundesland Niedersachsen, dem Landkreis Lüneburg zugeordnet, dem es auch bis 1945 angehörte. Im Jahre 1994 wurde eine neue Landesverfassung verabschiedet.

Kornmühle auf Usedom
Windmühle auf der Ostsee-Insel Usedom

Hoffnung auf Zukunftsbranchen

Neue Firmen der sogenannte Zukunftsbranchen (Medizin und Biotechnologie) haben sich in der Nähe der Universitätsstädte Rostock und Greifswald angesiedelt. Die Bereiche Umwelttechnik, Bio- und Medizintechnik, aber auch maritime Technologien werden als Zukunftsbranche angepriesen. Die vorhandenen Seehäfen sollen stärker als Logistik- und Verkehrszentrum genutzt werden. Die Hochschulen des Landes arbeiten eng mit den Wirtschaftbetrieben zusammen.




In und rund um die Stadt Wismar hat sich die holzverarbeitende Industrie niedergelassen und verzeichnet hohe Wachstumsraten und gehört bereits zur europäischen Spitze. Mecklenburg-Vorpommern hält als wirtschaftliche Partner das Land Polen, Skandinavien und das Baltikum für sehr wichtig.

Insel Poel - Ostsee
Idylle mit Ruderboot an der Ostsee - Insel Poel

Mecklenburg-Vorpommern zur DDR-Zeit

Mecklenburg-Vorpommern existierte nach Ende des 2. Weltkriegs zunächst als Bundesland weiter. Es war sowjetische Besatzungszone und wurde ein Teil der DDR. Im Rahmen einer Verwaltungsreform der DDR im Jahre 1952 wurde das Bundesland jedoch aufgelöst. Der Südosten des Landes wurde zu Neubrandenburg. Schwerin wurde ein weiterer neuer Bezirk, im Südwesten des ehem. Mecklenburg-Vorpommern, Rostock an der Küste ein weiterer neuer Bezirk. Vorpommerns Süd-Osten wurde dem DDR-Bezirk Frankfurt an der Oder zugeordnet.

Mecklenburg-Vorpommern - neue Struktur

Nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 wurde das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wieder neu gegründet aus dem ehemaligen hannoverschen Amt Neuhaus, dem westlichen Teil der vormals preußischen Provinz Pommerns und dem ehemaligen Gebiet Mecklenburgs. Nicht mehr zu Mecklenburg-Vorpommern gehörten nach 1990 die Kreise Perleburg, Templin und Prenzlau. Die beiden Ortsteile Pampin und Platschow der Gemeinde Berge, dazu Dambeck und Bronow wurden 1992 wieder an Mecklenburg-Vorpommern angegliedert.

Landkarte von Deutschland - Mecklenburg-Vorpommern

Tourismus als wirtschaftlicher Motor

Der Tourismus in Mecklenburg- Vorpommern wird als in der Zukunft stärkster Wirtschaftsbereich im Lande betrachtet mit den größten Wachstumschancen.

Etwa 2,5 Millionen Menschen kommen jährlich als Touristen nach Mecklenburg-Vorpommern. Als Ferien-Reiseziel liegen die Regionen Ostvorpommern und die Insel Rügen mit den Kreidefelsen ganz vorne. Aber auch das nördliche Vorpommern, die Inseln Usedom und Hiddensee, die Mecklenburgische Seenplatte, das Müritz-Gebiet sowie die Halbinseln Darß-Zingst sind sehr beliebt. Die Ostseeküste (rund 340 km lang) liegt touristisch natürlich auch ganz weit vorne.

Nationalparks

und zwei Biophärenreservate

Städte in Mecklenburg Vorpommern

Sehenswertes in Mecklenburg-Vorpommern

  • Biosphärenreservat Schaalsee
  • Boitiner Steintanz
  • Deutsches Meeresmuseum Stralsund/Ozeaneum
  • Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen
  • Festung Dömitz
  • Freilichtmuseum Groß Raden
  • Fritz-Reuter-Museum Stavenhagen
  • Gerhart-Hauptmann-Haus Kloster (Insel Hiddensee)
  • Hengstparaden im Landgestüt Redefin
  • Historisch-technisches Museum Peenemünde
  • IGA-Park Rostock
  • Ivenacker Eichen
  • Kunstsammlungen Schwerin
  • Leuchttürme Kap Arkona
  • Münster Bad Doberan
  • Müritzeum
  • Müritz-Nationalpark
  • Nationalpark Jasmund
  • Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
  • Natur- und Umweltpark Güstrow
  • Otto-Lilienthal-Museum Anklam
  • phanTECHNIKUM
  • Schabbellhaus Wismar
  • Schloss Güstrow
  • Schloss Ludwigslust
  • Schloss Schwerin
  • Seebad Heiligendamm
  • Stadtmauer Neubrandenburg
  • Zoo Schwerin
  • Zukunftszentrum Mensch-Natur-Technik-Wissenschaft Nieklitz

Regionen in Mecklenburg-Vorpommern

Sehenswürdigkeiten in Mecklenburg-Vorpommern

Werften in Not

Industrielle Ansiedlungen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern fast ausschließlich im Bereich der Ostseeküste. Traditionell waren und sind Werften, deren Zulieferindustrie und weitere abhängige Wirtschaftbetriebe, die größten Arbeitsgeber im Küstenbereich von Mecklenburg-Vorpommern. Die asiatische Konkurrenz macht den Werften schwer zu schaffen.




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