Hameln in Niedersachen

Rattenfängerstadt im Weserbergland

Hameln liegt im Südwesten von Niedersachen im Weserbergland an der Weser. Einer Sage nach entführte einst der - Rattenfänger von Hameln - mit der Melodie seiner Pfeife die Kinder von Hameln. Die niedersächsische Stadt Hameln nennt sich daher die "Rattenfängerstadt".

Bronzefigur des Rattenfängers von Hameln
Rattenfänger von Hameln

An Weser und "Deutscher Märchenstraße"

Die Hamel und und die Humme münden im Stadtgebiet von Hameln in die Oberweser ein. Ende des 8. Jahrhunderts wurde Hameln erstmals urkundlich erwähnt. Am Übergang über die Weser wurde Mitte des 9. Jahrhunderts ein Benediktinerkloster errichtet. Um das Kloster herum bildete sich im Laufe der Zeit eine Siedlung.




Im 12. Jahrhundert erhielt Hameln schließlich das Stadtrecht. Die Sage um den Ratenfänger von Hameln soll Ende des 13. Jahrhunderts entstanden sein. Wie in der Geschichte erzählt, hat sich das Ganze wahrscheinlich nicht zugetragen. Heute liegt Hameln an der "Deutschen Märchenstraße".

Zerstört und wieder aufgebaut

Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt an der Oberweser zu einer Festung ausgebaut. Im gleichen Jahrhundert flüchteten Hugenotten aus Frankreich und ließen sich auch in Hameln nieder. Im 2. Weltkrieg wurden Teile von Hameln zerstört. Die Schäden waren jedoch nicht sehr folgenreich. Ende der 1940er Jahre siedelten sich zahlreiche Industriebetriebe in Hameln an und begründeten damit den wirtschaftlichen Erfolg der Stadt.

Osterstraße - Weg des Rattenfängers
Osterstraße zum Ostertor hin - Hameln

Sehenswerte Altstadt

Hameln hat ein vielfältiges, kulturelles Angebot zu bieten. Im Bereich des "alten Hameln" sind zahlreiche Bürgerhäuser der Renaissance-Zeit erhalten geblieben. Neben sehenswerten Kirchen, gibt es in Hameln die letzte Wesermühle und den Bismarckturm zu entdecken.




Landkarte von Deutschland - Niedersachsen


Landkarte von Niedersachsen - Hameln




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