Hildesheim in Niedersachsen

Stadt der Romanik

Hildesheim ist in erster Linie für seine Kirchen aus dem Zeitalter der Romanik bekannt. Der Mariendom und die St. Michaelis-Kirche sind seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe. Nicht nur von außen sind die beiden Welterbe-Kirchen sehenswert. Auch das Inventar der beiden Kirchenhäuser ist als äußerst historisch wertvoll zu bezeichnen. So besitzt die Michaeliskirche ein wertvolles Deckengemälde. Neben den kirchlichen Vermächtnissen der Stadt, besitzt Hildesheim sehr interessante Museen.

Marktplatz von Hildesheim - Niedersachsen
Markttreiben auf dem Marktplatz von Hildesheim

Entstanden aus einer kirchlichen Ansiedlung

Gegründet wurde Hildesheim Anfang des 9. Jahrhunderts. Kirchliche Bauten wurden zunächst errichtet, um ein neues Bistum zu begründen. Anfang des 11. Jahrhunderts kam das Michaeliskloster hinzu. Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt Hildesheim die Stadtrechte.




Die Zeit der Reformation und die Kriege des Mittelalters setzten der Stadt gehörig zu. Ein Wachstum fand praktisch nicht mehr statt. Erst zu Zeiten der einsetzenden Industrialisierung erhielt die Stadt einen Wachstumsschub. Zahlreiche Industriebetriebe siedelten sich an. Auch das kulturelle Leben erwachte in Hidesheim.

Im Krieg zerstört und wieder aufgebaut

Im 2. Weltkrieg wurde die Altstadt von Hildesheim fast komplett zerstört. Viele der Bauten waren für immer verloren. Im Laufe der Zeit wurde der Marktplatz mit historischen Gebäude wieder hergestellt.

Marktplatz von Hildesheim mit Knochenhaueramtshaus
Zentral das Knochenhaueramtshaus in Hildesheim

Auch der Dom, weitere Kirchen und das Rathaus wurden wieder aufgebaut. Heute leben in Hildesheim an der Hildesheimer Börde etwa 102.000 Menschen. Die Stadt in Südniedersachsen besitzt eine Universität und mehrere Hochschulen.




Landkarte von Deutschland - Niedersachsen


Landkarte von Niedersachsen - Hildesheim




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