Hornburg in Niedersachsen

Fachwerkstädtchen und eine Burg

Hornburg in Niedersachsen hat seinen Namen von der gleichnamigen Burg im Ort. Darüber hinaus ist Hornburg für seine sehr zahlreichen Fachwerkhäuser bekannt. Seit 2013 ist die einst eigenständige Gemeinde ein Stadtteil von Schladen-Werla. Die Kleinstadt liegt unmittelbar an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Honburg ist eine recht kleine Gemeinde mit nur 2.500 Einwohnern. Im 10. Jahrhundert wurde Hornburg erstmals urkundlich erwähnt.

Fachwerkstraße in Hornburg
Sehenswerte Fachwerkhäuser - Gasse in Hornburg

Geburtsort eines Papstes

In Hornburg wurde einst der zweite deutsche Papst (Papst Clemens II.) im 11. Jahrhundert geboren. Die Gemeinde an der Ilse ist ein anerkannter Erholungsort und besitzt sehr sehenswerte Fachwerkhäuser. Hornburg erblühte einst im 16. Jahrhundert durch den Hopfenanbau.




Einst an der Grenze

So besaß das Fachwerkstädtchen im Mittelalter fünf Stadttore. Zu DDR-Zeiten lag die Gemeinde unmittelbar an der Grenze im Zonenrandgebiet. Dadurch wurde sämtliche Weiterentwicklung der Gemeinde bis zur deutschen Wiedervereinigung verhindert.

Historische Fachwerkhäuser in Hornburg
Fachwerkhäuser und Kopfsteinpflaster - Altstadt Hornburg

Die Hornburg und noch mehr

Erst nach der Deutschen Wiedervereinigung rieb man sich in Hornburg die Augen und machte wieder Schritte nach vorne. Der größte Schatz der Gemeinde sind heute die zahlreichen Renaissance-Fachwerkhäuser, die Kirche und die Hornburg.




Landkarte von Deutschland - Niedersachsen


Landkarte von Niedersachsen - Hornburg




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