Südamerika - Kultur und Natur

Indigenes-europäisches Erbe

Einst waren auf dem südamerikanischen Kontinent sehr mächtige Hochkulturen zu Hause, die schon lange erloschen sind. Übrig geblieben sind bedeutende Bauwerke, deren Erforschung bis heute anhält. Die indianisch-kulturelle Vergangenheit des Kontinents ist jedoch unverkennbar.

Landkarte von Südamerika

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Brutale Eroberer aus Europa

Im 15. und 16. Jahrhundert landeten die damals führenden Seemächte, Portugal und Spanien, in Südamerika an. Im Gepäck hatten die Seefahrer Krankheiten, bessere, tödlichere Waffen und den katholischen Glauben. Unzählige Menschen kamen während der Eroberung des Kontinents zu Tode. Wer nicht durch das Schwert fiel, wurde von Krankheiten dahingerafft.

Heute sind etwa 96% der südamerikanischen Bevölkerung katholischen Glaubens. Die einstigen Eroberer sind schon lange abgezogen. Geblieben ist neben dem Glauben die Sprache. In Brasilien wird Portugiesisch gesprochen.

In allen anderen Ländern des Festlandes ist Spanisch die Amtssprache. Auf den Inseln Südamerikas sind die Sprachen unterschiedlich, je nachdem welche Kolonialmacht dort einst das Sagen hatte.

Skyline von Rio de Janeiro
Zuckerhut in Rio de Janeiro - Brasilien

Brasilien

Das beliebteste Reiseland in Südamerika ist Brasilien mit der Stadt Rio de Janeiro am Zuckerhut. Brasilien besitzt große, jedoch gefährdete Regenwald-Regionen. Im Jahr 2014 fand in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft, im Jahr 2016 die Olympiade statt. Ein weiteres Highlight Südamerikas, vor allem für Geologen, Bergsteiger und Wanderer, sind die Berge der Anden. Die Zahl an Sehenswürdigkeiten, der Kultur und Natur, ist in Südamerika unglaublich gross. Die Vielfalt der Städte in Südamerika ist, kulturell bedingt, sehr hoch.